5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften für Andreas Jung
Eine weite Anreise war für RSV-Rennsportler und NRW-Radsport-Stützpunkttrainer Andreas Jung notwendig, um an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Straßenrennen der Masterklassen teilzunehmen – es ging nach Görlitz bis an die polnische Grenze.
Das Straßenrennen der Master 3 führte über fünf Runden rund um die Landeskrone Sachsens und insgesamt 86 Kilometer mit mehr als 1000 Höhenmetern. Die ersten Runden waren von taktischen Geplänkeln der größeren ostdeutschen Teams geprägt. Als nach 55 Kilometern an einem zwei Kilometer langen Anstieg ernst gemacht wurde, war Andreas aufmerksam und schaffte den Absprung in eine zehnköpfige Spitzengruppe. Aus dieser löste sich kurz darauf der spätere Sieger Matthias Schäfer (Leipzig) und fuhr als Solist ungefährdet zum Titel. „Unsere Gruppe war bereits am Anschlag, und so richtig harmonisch funktionierte die Nachführarbeit leider nicht“, so Andreas Jung. Drei Kilometer vor dem Ziel attackierte am Berg Schäfers Teamkollege Michael Geue (Berlin), dem niemand aus der Verfolgergruppe folgen konnte. „Als dann 250 Meter vor dem Ziel an der ansteigenden Zielgeraden der Sprint um Bronze eröffnet wurde, hatte ich zwar das richtige Hinterrad, mir fehlte aber nach den vielen vorherigen Attacken und aufgrund der heißen Temperaturen die Kraft, den Sprint richtig durchzuziehen. Am Ende Platz fünf und nah dran am Podium. Leider war auch an diesem Tag als Einzelstarter ohne Team und angesichts des Rennverlaufs trotz sehr aktiver Fahrweise nicht mehr drin“, so Andreas etwas enttäuscht nach dem Rennen.
Kurz zuvor konnte Andreas Jung beim traditionsreichen Mitsommernachtsrennen in Oldenburg mit einer starken Leistung überzeugen. In einem schnellen und anspruchsvollen Rennen sicherte er sich eine Topplatzierung und zeigte erneut seine Klasse im nationalen Mastersbereich. Dieser Erfolg unterstreicht seine Konstanz und Formstärke in der laufenden Saison.
„Jetzt freuen wir uns auf die verdienten, nahenden Sommerferien und werden uns danach wieder intensiv auf die Nachwuchsarbeit beim RSV Lünen und am NRW-Leistungsstützpunkt konzentrieren.“